Steuerberatungsvertrag (Kurzversion)

Steuerberatungsvertrag (Kurzversion)

Cover der Leseprobe "Steuerberatungsvertrag (Kurzversion)" von DWS-Medien.
Artikelnummer: 1C
Themenbereiche: Mandatsvereinbarungen
Verpackungseinheit: 20
Mindestbestellmenge: 1
Stand: 10/2023
Seiten: 2
Vordrucke
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Ein schriftlich abgeschlossener Steuerberatungsvertrag sollte Ausgangspunkt jeder steuerberatenden Leistung sein. Hier werden Gegenstand und Umfang des Mandats klar geregelt. Gleichzeitig sichern Sie sich als Berater in Honorar- und Haftungsfragen ab.

Die Steuerberatungsverträge (Vordrucke Nr. 1b und 1c) regeln die allgemeinen Vertragsbeziehungen zwischen dem Berater und dem Auftraggeber (Mandanten). Der Unterschied zwischen der Lang- und der Kurzversion dieses Vertragstypus besteht zunächst darin, dass sich die Kurzversion darauf beschränkt, lediglich diejenigen rechtlichen Aspekte anzusprechen, die sich nicht direkt aus dem Gesetz ergeben. Die Angaben in der Langversion dienen insoweit der Klarstellung. Eine weitere Unterscheidung ergibt sich daraus, dass die Kurzversion keinen Unterpunkt „Pflichten des Mandanten“ (z. B. zur rechtzeitigen Vorlage der Belege) enthält. Zwar ist es möglich, solche Pflichten zu statuieren, und dies mag auch in gewisser Weise geeignet sein, den Mandanten etwas zu disziplinieren. Rechtlich ist das Statuieren dieser Pflichten jedoch fragwürdig, denn was passiert, wenn der Mandant sich nicht daran hält? In dem Moment, in dem der Berater ihn auf diese vertraglichen Pflichten hinweist, wird der Mandant im Zweifel den Vertrag kündigen, was in aller Regel ohne Frist möglich ist (vgl. hierzu § 2).

Die aktuelle Version enthält zum einen weitere sprachliche Anpassungen aufgrund Änderungen durch die Berufsrechtsreform. Zum anderen wurden Gesetzesverweise angepasst und Formulierungen gestrichen bzw. gestrafft.

Zusätzlich zu den erforderlichen Aktualisierungen wurden inhaltlich insbesondere folgende Punkte neu aufgenommen:

  • Regelung zum Verzugsbeginn (14 Tage ab Rechnungsdatum)
  • Herausnahme von mündlichen Leistungen aus den Hauptleistungspflichten mit entsprechender Haftungsbeschränkung
  • kürzere Verjährungsfristen bei Schadensersatzansprüchen und Honorar-Rückzahlungsansprüchen
  • Möglichkeit zur Verrechnung von Vorschüssen für verschiedene Angelegenheiten
  • Regelung zum Gerichtsstand und Erfüllungsort für in das Ausland verzogene Auftraggeber
  • ausdrücklicher Hinweis auf die Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel
  • Hinweis auf die Verwendung von Widerrufsbelehrungen bei Verbrauchermandaten

Das Merkblatt 1001 zu den AGB wurde ebenfalls überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. 

Hinweis:

Bei online abgeschlossenen Verträgen mit Verbrauchern ist der gesondert erhältliche DWS-Vordruck Nr. 1130.1 „Muster-Widerrufsbelehrung, Muster-Zustimmungserklärung und Muster-Widerrufsformular für online abgeschlossene Verbrauchermandate“ zu beachten.

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